Endlich loslassen

Loslassen heißt, sein Leben neu zu sortieren, auch seine Zukunft zu planen, ohne an der Vergangenheit zu klammern, die Zeit zu genießen, in der man sich gerade befindet. Loslassen heißt Gefühle zuzulassen, die kommen und diese auch zu akzeptieren, es heißt auch sich zu trauen etwas zu tun, wovor man Angst hat. Loslassen heißt vergessen zu können, was einen ärgert, auch wenn es noch so schlimm ist, der Kopf muss lernen loszulassen, damit die Seele wieder atmen kann.

Autor unbekannt

1 Kommentar 29.4.13 00:16, kommentieren

Wann bleibst du endlich?

Du kommst selten noch hier raus
Du hältst die Qual nicht lange aus
Viel zu viel Schuld in diesem Haus [...]

Eigentlich gemein und unendlich schwer
So wolltest du nie sein
Wann kommst du endlich heim [...]
Irgendwie verständlich
Wann bleibst du endlich

Hier geht es längst nicht mehr um Glück
Hier fehlt ein ganz bestimmtes Stück
Du ruderst angestrengt zurück
Bis du wieder stehen kannst
Wenn man die Hoffnung und den Mut auf etwas stürzt was gar nichts nützt
Dann bleibt als Grundphilosophie nur stumpfe Lethargie

Was ist nur passiert du musst hier dringend raus
Wie siehst du eigentlich aus [...]
Resigniert und aufgeschwemmt und fremd
Wann schmeißt du endlich alles raus
Wann misstest du den Krempel aus
Weil du dich nicht einmal mehr bewegst
Weil du dich selbst nicht mehr erträgst

1 Kommentar 28.4.13 20:24, kommentieren

Von der Vielfalt der Moeglichkeiten oder der Qual der Wahl

Für die meisten klingt es wohl wie das größte Glück auf Erden:
Der Punkt an dem man ganz alleine für sich, unabhängig von einer anderen Person entscheiden kann, was man möchte und man theoretisch alle Mittel hat es auch in Angriff zu nehmen und umzusetzen. Die Welt liegt einem zu Füßen, mit all ihren unzähligen Möglichkeiten.

Tja, aber als der liebe Gott die Entscheidungsfreude verteilt hat war ich wohl gerade Fingernägel lackieren.

Pizza oder Pasta, Cola oder Cappuccino, Cocktail oder Kino...?
Gute Frage.
Wie soll da jemand wie ich eine Lösung finden, wenn es um wirklich wichtige Entscheidungen geht? In- oder Ausland, wenn ja welches Land, welche Stadt, welcher Job, gleiche Branche oder doch ein Wechsel? Das ewige Abwägen der Konsequenzen macht mich wahnsinnig.
Vielleicht sollte ich eine Münze werfen, aber die hat bekanntlich nur 2 Seiten und die Möglichkeiten sind... unendlich?!

Man schenke mir Entscheidungsfreude, den Blick für all die schönen Möglichkeiten dieser Erde und die unbeschwerte Naivität mit der ich einst durch die Gegend gestolpert bin und meine eigene kleine Welt erobert habe.

Besten Dank, ich revanchiere mich bei Gelegenheit.

"Nur wer sein Gestern und Heute akzeptiert, kann sein Morgen frei gestalten. Nur wer loslässt, hat freie Hände die Zukunft zu ergreifen."

27.4.13 19:23, kommentieren

Alles Neue macht der Mai...

... hoffentlich.

Tja, was soll ich sagen. Es sind wohl einige Monate, wenn nicht Jahre ins Land gezogen, seit meinen letzten regelmäßigen Einträgen.

Alte Probleme haben sich in Wohlgefallen aufgelöst, Neue sind entstanden. Wie das nun mal so ist.

Es gab viele Veränderungen in den letzten 1,5 Jahren und momentan neige ich noch dazu zu sagen, dass sie durchweg negativ waren.

Ich bin umgezogen. Von der Stadt in der meine Freunde sind, wo ich meinen Traumjob ausüben konnte und ich mich wohl und zuhause gefühlt habe, hin zu einem Mann der zu diesem Zeitpunkt bereits 5 Jahre der wichtigste Mensch in meinem Leben war und mit dem ich endlich die eigenen vier wunderbaren Wände teilen konnte, in eine Stadt die viele wohl als Lottogewinn bezeichnen würden und hin zu einem Job der alles andere als eine Erfüllung ist.
Nicht einmal ein Jahr später wird einem plötzlich der Boden unter den Füßen weggerissen. Man muss erkennen, dass einem ausgerechnet der vermeintlich wunderbarste und wichtigste Mensch die schlimmsten Schmerzen zufügen kann.
Das Leben stellt sich von jetzt auf gleich auf den Kopf und die Zeit um darüber hinwegzukommen kostet so viel Kraft, dass man sich täglich fragt woher man sie noch nehmen soll.
Doch das Schlimmste daran: Ich bin kälter geworden. Ich habe den Glauben an die ewige und wahre Liebe verloren. Vielleicht war es naiv überhaupt jemals wirklich gedacht zu haben, dass es sie wirklich gibt und man selbst das Glück hatte sie gefunden zu haben. Aber der Glaube daran hat mich ausgemacht. Der Glaube daran und mein Vertrauen. Jetzt frag ich mich, weshalb man sich das alles überhaupt noch antut?
Am Ende einer jeden Liebe stehen Schmerz und Verzweiflung für mindestens einen von beiden. Ist es das wert?

Unabhängig davon stand für mich nun die Frage im Raum wohin es für mich gehen soll. Die Antwort ist klar: zurück nach Hannover, back to the roots. Zumindest wenn es nach mir und vielen lieben Menschen dort geht. Leider legt mir da momentan die Einstellungspolitik eines großen Touristikkonzerns eine ganze Wagenladung Steine in den Weg.

Aber ich geb nicht auf es immer wieder zu versuchen und vielleicht bringt ja der Mai eine kleine Portion Glück und entgegen meiner skeptischen Natur glaube ich da mal ganz fest dran ;-)

27.4.13 18:07, kommentieren

Gefangen zwischen innen und außen...

Jahrelang hatte ich eine genaue Vorstellung davon, wie die Zukunft aussehen soll, stand mit beiden Beinen im Leben und habe mich wohl gefühlt dort wo ich war und was ich erreicht habe.
Doch eines Tages komme ich von einer Reise zurück, öffne die Tür und fühle mich fremd, nicht mehr zuhause.
Ich möchte meine Ruhe, das tun wonach mir ist und fühl' mich doch allein, ganz fehl am Platz.
Ich möchte gleichzeitig runter und rauf, hin und her, vor und zurück. Oder doch gar nichts von all dem?
Und plötzlich stelle ich alles in Frage.
Ist das hier wirklich die Stadt in der später meine Kinder aufwachsen sollen und soll tatsächlich ER deren Vater und der letzte Mann in meinem Leben sein?
Ist DAS wirklich der Job in dem ich aufgehe, der mich erfüllt und glücklich macht?
Und muss ich das alles wirklich jetzt entscheiden?
Mit Mitte 20 fühlt es sich an als renne mir die Zeit davon und ich
befürchte die Antwort lautet "Ja!"

"Ich schwebe zwischen Innen und Außen
und mein Herz schlägt Drinnen und Draußen."

1 Kommentar 13.4.11 00:04, kommentieren

Wundervoll...

Pohlmann - Für dich!

Ich sitz hier und denke
Und denk an uns
Und die Zeiten, die wir hatten -
Die im Licht und die im Schatten.
Ich hab so viele Lieder über vieles geschrieben,
Wollt dir doch immer eins schreiben
Und ließ es doch bleiben,
Hab mich gefragt woran das lag
Ich hab ein Lied für die Liebe
Und eins für die Einsamkeit.
Für die großen Momente,
In denen uns nichts im Leben trennte.
Ich hab ein Lied für die Trauer,
Doch die weck ich jetzt nicht
Also schreib ich's in Freundschaft
Für dich
Für dich ....
Ich sitz hier und denke
Und denk an uns
Und die Zukunft, die wir hätten,
Doch da war nichts mehr zu retten.
Mit keinem meiner Lieder
Bekämen wir uns je wieder.
Wirst du am See auf mich warten
Wie's die Löwenbrüder taten?
Ich sitz hier und denke
Und denk an uns
Und die Zeiten, die wir hatten -
Die im Licht und die im Schatten...

1 Kommentar 11.11.10 20:26, kommentieren

Nichts...

rein gar nichts tröstet wie Musik,
erfüllt wie Musik und berührt wie Musik...

Und DAS mein ich...bitte einmal klicken und ein bisschen Zeit nehmen für das, was das Leben ausmacht...

10.11.10 00:37, kommentieren